Danke Haspa!

Heute wurde uns von der Haspa Alstertal der Zuwendungsbescheid für unsere beantragten Fördermittel überreicht. Wir sagen Danke!!!!

Positionspapier der dsj – es muss gesprochen werden!

Die Entwicklung im Sport betrachten wir mit großer Sorge. Die Deutsche Sportjugend hat ein Positionspapier veröffentlicht, welches wir unterstützen. https://cdn.dosb.de/user_upload/Deutsche_Sportjugend/20201117_Gemeinsames_Positionspapier_zum_Kinder-_und_Jugendsport_waehrend_der_Corona-Pandemie.pdf

Fische auf dem Trockenen! Gegen die Schließung des vereinsorganisierten Schwimmbetriebes!

Liest man die Vorabpresse zur heutigen Abstimmung der Ministerpräsidenten der Länder mit dem Kanzleramt, wird es uns ganz Angst und Bange. Wieder sollen Einrichtungen der Vereine geschlossen werden, in unserem Fall betrifft das die Schwimmhallen. Wie sollen die Schwimmsportler diesen erneuten Rückschlag verkraften? Wie erklären wir nach den letzten Monaten die erneute Aussetzung des Trainingsbetriebes und halten Motivationen aufrecht? Ein Wettkampfbetrieb hat seit März 2020 nicht stattgefunden. Alle sind ohne jegliche Perspektive. Schwimmen stärkt das Immunsystem nachweislich, wieso soll das unterbunden werden? Eine Übertragung im Wasser wurde nachweislich ausgeschlossen, alle Vereine halten sich an strenge Hygienerichtlinien, Übertragungen oder Ansteckungen sind nur in geringer Zahl in den vergangenen Monaten zu verzeichnen. Der organisierte Schwimmsport wird massiv leiden, die Zahlen der Mitglieder in den Vereinen wird sinken. Noch mehr Menschen, welche nicht richtig schwimmen lernen, obwohl dies lebensnotwendig ist, wie uns die vielen Badeunfälle zeigen.

Es ist zum Verzweifeln.

Das letzte Wettkampfjahr, es gab noch anderes außer Corona – Die Saison 2019/2020

Auch wenn unsere Schwimmerinnen und Schwimmer seit einer gefühlten Ewigkeit keine Wettkämpfe geschwommen sind, so gab es doch im Rückblick auf das vergangene Schwimmjahr sehr gute Leistungen, die wir gern ehren wollen. So sind diverse Hamburger Altersklassenrekorde geknackt, überregionale Wettkämpfe gewonnen, Qualifikationenszeiten für Norddeutsche und Deutsche Jahrgangsmeisterschaften erschwommen sowie eine gute DMSJ und DMS in Hamburg geschwommen worden.

Wir sagen Danke. Schauen wir, was uns die Saison 2020/2021 bringt.

Finanzielle Unterstützung von zusätzlichen Trainingseinheiten

Leider wurden unsere Schwimmer bei der Verteilung der Wasserzeiten freitags nicht berücksichtigt, so dass zusätzliches Wasser für das Training angemietet werden muss. Das Freibad vom SV Poseidon konnten wir diese Woche für 2 zusätzliche Einheiten nutzen, um am kontinuierlichen Leistungsaufbau zu arbeiten. Auch wenn die Bedingungen anders als im Hallenbad sind, es ist Wasser und es ist Training.

Sportausschuss 13.08.2020 um 14.00 Uhr

Heute tagt der Sportausschuss im Rathaus. Wir haben das Thema Schwimmen als Anhörung platzieren können und hoffen, dass sich zeitnah eine Änderung der aktuellen Trainingssituation für alle Hamburger Schwimmerinnen und Schwimmer abzeichnet.  Tagesordnung.

Wasserzeiten! WIR SIND WÜTEND!

Das kann doch nicht wirklich so sein! Den Vereinen fast ausschließlich Wasserzeiten ab 20 von Montag bis Donnerstag zu geben, ist wirklich eine Frechheit. Unsere Hamburger Schwimmvereine bestehen zu sehr großer Zahl aus Kindern und Jugendlichen, die morgens zur Schule gehen und definitiv mehr Schlaf brauchen, als wir Erwachsene. Diese Verteilung ist weltfremd. Schwimmerische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ist so nicht möglich!

Bürgerschaftssitzung 24.06.2020 13.30

Da die Hallenbäder noch immer geschlossen und es keine Perspektive für unsere Schwimmerinnen und Schwimmer gibt, haben wir als Förderverein des Hamburger Schwimm-Club versucht, das Thema auf die politische Agenda zu bekommen. Am Mittwoch dem 24.06.20 ist es soweit. Die Opposition, insbesondere der Fraktionsvorsitzende der CDU Hamburg Dennis Thering, hat sich dem Thema angenommen und somit konnte unser  Anliegen auf der Tagesordnung der kommenden Bürgerschaftssitzung  platziert werden. Wir wünschen uns als Ergebnis eine klare Antwort zur Sachlage und eine Perspektive für alle Hamburger Schwimmerinnen und Schwimmer.

Mit Spannung warten wir auf die Diskussion in der Hamburger Bürgerschaft. Die Sitzung kann unter https://www.hamburgische-buergerschaft.de/buergerschaft-live verfolgt werden.

 

Offener Brief zur Situation der Schwimmvereine in Hamburg an die Hamburger Politik

Die Hamburger Schwimmfamilie ist seit geraumer Zeit auf dem Trockenen und eine Änderung ist nicht in Sicht. Wir als Förderverein des Hamburger Schwimm-Club beobachten dies mit Sorge und haben einen offenen Brief verfasst.

Wir wünschen uns eine baldige Öffnung der Hallenbäder in Hamburg, so dass alle schwimmbegeisterten Menschen wieder ihrem Sport nachgehen können.

Wir brauchen das Wasser!

Offener Brief an den Hamburger Senat, Behörde für Inneres und Sport, Behörde für Umwelt und Energie, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Vereinsschwimmen – gibt es das noch?

Sehr geehrter Herr Tschentscher, sehr geehrter Herr Grote, sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Spannung verfolgen wir die Pressekonferenzen des Hamburger Senats. Die Zahlen der Neuinfektionen in Hamburg und ganz Deutschland sind stark rückläufig, die Zahl der Erkrankten ebenfalls und das Gesundheitssystem stabil.

Leider zeigen die Entscheidungen bezüglich der Öffnungen der Schwimmhallen / Trainingsstätten der Stadt Hamburg deutlich, dass der Schwimmsport in Hamburg keine Lobby hat. Wir als Förderverein des Hamburger Schwimmclubs sind entsetzt darüber, dass alle Sportarten mittlerweile die Option zum Training in ihren Hallen bzw. Sportstätten erhalten, der Schwimmsport aber keine Beachtung findet. 

Für die Schwimmer der Hamburger Schwimmvereine ist keine Möglichkeit eines Trainings im Wasser in Sicht. Die neue Allgemeinverfügung gilt bis zum 30.06.2020 und stellt für unsere Schwimmer eine Katastrophe dar. Wir sprechen hier von Schwimmern, die bis zu 20 Stunden pro Woche im Wasser zugebracht haben und nun seit Monaten auf dem Trockenen sitzen.  

Dabei ist das Sportschwimmen im Becken eine ganz besondere Sportart. Für Schwimmer gibt es keinen Ersatz für das Training im Wasser, dessen spezifische Eigenschaften lassen sich nicht an Land simulieren. Eine langfristige Karriereplanung im Schwimmen ist nicht auf kurzfristige Erfolge ausgerichtet, sondern basiert auf jahrelangem, akribisch geplanten Leistungsaufbau. 

Was junge Athleten jetzt verpassen, lässt sich möglichweise nicht mehr aufholen. Bei Schwimmern zählt jeder Kilometer. 

Wissenschaftliche Studien aus Italien, Spanien und den USA belegen, dass in einem Hallenbad keine erhöhte Gefährlichkeit einer Ansteckung besteht. So hat der DSV kürzlich eine Studie[1] veröffentlicht, die dies ebenfalls bestätigt. Selbst das Umweltbundesamt und die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen bestätigen, dass das Risiko nicht höher ist, als an anderen öffentlichen Orten. 

Wir zeigen Verständnis dafür, dass man unkontrollierten Badespaß als mit einem Risiko behaftet einstuft, aber fordern eine Öffnung der Hallenbäder für die Vereine. Die Trainingsgruppen sind feste Systeme und die Nachverfolgung der teilnehmenden Personen unproblematisch. 

Andere Bundesländer haben diesen Schritt längst gewagt, die Vereine sind bereits im Wasser und trainieren hart, um die Rückstände der vergangenen 3 Monate zu neutralisieren. Jeder Tag länger erschwert für unsere Schwimmer den Wettbewerb im nationalen Vergleich. Von den motivationalen Schwierigkeiten nach der langen Pause ohne Aussicht auf eine Rückkehr ins Becken sprechen wir hier gar nicht. 

Bitte lassen sie die Hamburger Schwimmerfamilie nicht weiter im Trockenen sitzen. 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Bei Fragen können Sie uns gern kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Sandra Pomsel 

1. Vorsitzende 


[1] https://www.dropbox.com/s/izqj2tywyhs60ah/Myrtha%20Flyer%20deutsch%20STUDIO%20COVID%20-19%20ambiente%20piscina_TED_NORBERT%20THARRA_.pdf?dl=0